Industriehalle Peter Dammer GmbH

Am 14.03.2019 war es so weit: Der erste „Spatenstich“ für eine gesunde Gewerbeimmobilie – Halle und Büro – in Nettetal fand statt.

Inspiriert durch das Projekt Healthy Building Network hat sich Christoph Dicks, Geschäftsführer der Peter Dammer GmbH & Co. KG aus Nettetal, dazu entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen. Insbesondere kaufmännische Aspekte hinsichtlich der Wertentwicklung seines neuen Gebäudes gaben den Ausschlag. „Ich bin kein Ingenieur, ich bin Kaufmann. Somit steht für mich die wirtschaftliche Nachhaltigkeit an erster Stelle. Wenn ich nicht davon überzeugt bin, werde ich es auch nicht verkaufen können“, so Dicks.

Oftmals seien es Familienbetriebe, die sich für eine gesunde Variante entscheiden. Dadurch, dass in diesen Inhaber und Familienmitglieder die Räume selber nutzen und auch eine stärkere Bindung zu ihren Mitarbeitern haben, als es bspw. in Konzernen der Fall ist, sei die Bereitschaft, eine vergleichsweise etwas höhere Investition vorzunehmen, gegeben.

Jedoch können die geringen Mehrkosten für den KFW55-Standard und Ausführung mit Cradle-to-Cradle-Materialien mit dem fünfprozentigen Tilgungszuschuss einer KFW55-Finanzierung kompensiert werden. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass das Argument gesundes Bauen sei per se teurer nicht haltbar ist.

Man habe allerdings noch nicht für alle Bereiche gesunde oder zertifizierte Materialien finden können. Vielmehr handelt es sich hier um einen andauernden Prozess, bei dem man von Projekt zu Projekt besser werden möchte.

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