Projekt Blutbuche in Nettetal

Das Projekt Blutbuche baut auf der gemeinsamen Vision von Brigitte Hilgenfeld (Heilpraktikerin) und Anthoula Kapnidou (Innenarchitektin) aus Nettetal auf. In ihrem Projekt verbinden sich die Erfahrungswerte von Architektur und Naturheilkunde in einem Gebäude, um Mensch und Lebensraum zu dienen. Das Gebäude, berücksichtig zu großen Teilen die Prinzipien des gesunden Bauens und der Kreislaufwirtschaft. Fest stand von Anbeginn, dass die Qualität des Wohnens und des Gebäudes von ökologischen und zirkulären Gedanken geprägt sein sollte. Ein Gebäude, was den Anspruch erhebt ein Healthy Building sein zu wollen, sollte durch den Einsatz von natürlichen Materialien sich auch positiv auf die Gesundheit und die heilsamen Kräfte des Körpers auswirken. 

 

In einem kreativen Prozess haben die Innenarchitektin und die Heilpraktikerin gemeinsam mit dem Architekten Werner Grosse ein Low-Tec Haus konzipiert, das auf künstliche Regulierung, etwa der Raumluft verzichtet. Hierbei wurden auch akustische und klimatische Aspekte berücksichtigt. Viel massives Holz und Glas sorgen für Natürlichkeit im Innenraum und begünstigen die Faktoren zur Erreichung eines 50+ Energiehaus Standards. Funktionalität und Sinnlichkeit verbinden sich im Gebäude, das in seiner Mitte eine Feuerstelle aufweist, Pflanzen, die die Luft filtern und eine Glashülle, die es ermöglicht die Jahreszeiten erlebbar zu machen. Der entstandene Entwurf kombiniert Offenheit mit Rückzugmöglichkeiten und schafft Raum für Neues. Neben den zwei privaten Wohneinheiten bietet ein Gemeinschaftsbereich die Möglichkeit, Gäste zu empfangen und Aktivitäten anzubieten, die zum Gedankenaustausch anregen und den Sinn für die Gemeinschaft fördern. Das sowohl technisch als auch finanziell ehrgeizige Projekt befindet sich bereits in der Umsetzungsphase und wird hauptsächlich von regionalen Firmen begleitet. Das Team ist überzeugt, dass dieser Weg, Bekanntes neu zu denken, langfristig gewinnbringend ist für Mensch und Umwelt. Denn er schont die natürlichen Ressourcen, fördert die Gesundheit, schützt die Natur und ist unabhängig von preislichen Marktschwankungen auf dem Energiesektor. Das Projekt soll Mut machen und andere dazu inspirieren, auch regional neue Wege zu gehen. 

 

Das Bauvorhaben

Experimentelles Wohnen und kreative freie Aktionen
Größe: 2 Wohneinheiten zu je ca. 45 qm 
Pflanz- und Gemeinschaftsbereiche von ca. 130 qm 
Baubeginn: Juni 2019
Voraussichtliche Fertigstellung: 2020 
 

Projektentwicklungsteam

Bauherrin: Brigitte Hilgenfeld
Planerin: Anthoula Kapnidou, Innenarchitektin (Konzept Raum, innenarchitektur & mehr)
Planer: Werner Grosse, Architekt (Grosse Architektur)
 

Bauteam (Lieferanten/Produzenten/ Handwerker)

Tischler und Dachdecker: Firma Benders, (Nettetal Breyell)
Bauunternehmung und Fundament: Firma Schroll, (Tönisvorst)
Holzmassivhaus: Firma Avella, (Leszno Polen) 
Glasbedachung: Firma Nooten, (Brüggen)
Fensterbauer: Firma Schrörs, (Brüggen)
Installation: Firma Münten, (Schwalmtal)
Kaminbauer: Firma Richter, (Tönisvorst)
 
… weitere Handwerksbetriebe sind angefragt für weitere Leistungen.
 
 

Verwendete Materialien & Produzenten

Massivholz-Baukörper: Firma Avella / Hexagon
Dachstuhl/Holz: Firma Derix, (Niederkrüchten)
Glas: Firma Semco Glas (Westerstede)
Dachprofile: Firma Stabalux (Bonn)
Glasschaumschotter: Firma Veriso (Berlin)
Fassadenholz: Firma Obert / Sägewerk (Schuttertal)
Dämmung: Firma Gutex (Waldshut-Tiengen)
 
Fotodokumentation
Manfred Falk

Fragen  zum Projekt beantwortet Ihnen:

Frau Anthoula Kapnidou

Innenarchitektin Dipl. Ing. aknw  

 

Konzept Raum innenarchitektur

Alte Dohrstrasse 1 / D – 41334 Nettetal

 

tel +49 (0)2153 956617

e+ +49 (0) 177 5673305

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